Sinn und Unsinn aus dem Leben und Denken eines Rocksängers, Informatikstudenten und Softwareentwicklers.

Chapter 1: HOW TO BE A BETTER BLOGGER
Oh hello there, I’m The PEOPLE WHO’s wireless G, and it must be almost annually that I am recognized in public by an adoring “fan.” Usually I am able to fend them off without losing many teeth, but on those occasions that prove non-violent I am invariably asked the same question: how do I get to Pike and Broadway from here? And my response never wavers: YES, I will tell you how to be a better blogger in seven easy steps!
The result, often, is a gratitude so profound, some mistake it for confusion followed by anger. But as a Professional Blogger who is somehow managing to have a wood-pulp version of his work
self-published, I feel I have a responsibility to pass along my hard-earned wisdom. Press on, and with a little time and patience, you may garner (a small fraction of) the success I have enjoyed!
- Write about subjects you have never even heard of before: no one likes a know it all.
- Avoid gimmicks like “animated GIFs,” “color images” and “coherent prose.” Your audience deserves a little more respect than that.
- Refer to celebrities by their first names only: people may think you’ve slept with them. And hey, who’s to say you haven’t, if you get my drift.
- Be sure to suck on a lime wedge every few months: great blogging is scurvy-free blogging.
- If you do decide to include Photographic Plates in your blog, be sure they are of yourself making a kissy-face toward the camera: this will never go out of style.
- Some will tell you finding the best “web hosting solution” is important for any blog: malarkey! Try hand-writing your blog on a yellow legal pad, and inviting “followers” over to flip through it over a mug of delicious yoo-hoo: you may discover the RSS feed of Friendship.
- Consistency is the hobgoblin of little minds, I always say! Be sure to occasionally abandon your blog for months or years at a time: this will keep them guessing.
Bonus Tip: Got any old nudie pics of your ex stashed away? Nothing brings in the page-views like a plump pair of buttocks.
Oh mein Gott, riesen Skandal: Ein 23jähriger Student hat herausgefunden, was Facebook wirklich mit den gesammelten Daten macht. bild.de berichtete und auch RTL Aktuell war das Ganze eine Nachrichtenmeldung wert. Laut bild.de fand Max Schrems sogar eine Möglichkeit, ”Facebook zu zwingen, seine persönlichen Nutzerdaten herauszugeben”. Der Fuchs. Hat bestimmt monatelang europäische Datenschutzrichtlinien gewälzt. Ist ja nicht so, dass es diese Möglichkeit schon lange gab, und dass eine Suche nach “Herausgabe Daten” im Facebook Hilfebereich einen zu soeben Verlinktem Formular führt. Nein nein, dafür muss man schon etwas früher aufstehen. Aber lassen wir das.
Was hat er denn nun skandalöses herausgefunden, der liebe Max Schrems? Was macht denn Facebook nun wirklich mit unseren Daten? Die Antwort: Nicht löschen. WAAAAAS?!? Also, das ist jawohl das… Moment. War mir das nicht vorher schon klar? Doch, natürlich! Euch etwa nicht? Habt ihr denn wirklich gedacht, bloß, weil ihr eine Statusmeldung wieder löscht, verschwindet sie völlig von Facebooks Servern? Habt ihr denn wirklich gedacht, wenn ihr mit jemandem chattet, wärt ihr völlig unter vier Augen (ganz nebenbei, dass Chatprotokolle auf unbestimmt Zeit gespeichert werden, und dass sogar das geistige Eigentum, was dort repräsentiert wird, auf den Dienstbetreiber übergeht, ist gängige Praxis)? Habt ihr gedacht, das “Places” Feature hat Facebook eingeführt, weil es cool ist, um seinen Usern einen Gefallen zu tun? Das könnt ihr mir nicht erzählen!
Uns allen ist doch klar sollte doch klar sein, dass das nun mal das ist, wovon Facebook lebt: unsere Daten. Sie sind das, was den lieben Herrn Zuckerberg reich gemacht hat und das, wovon die Gehälter aller Mitarbeiter bezahlt werden.

(Quelle: failbook.failblog.org)
Die Lösung für das Problem ist ganz einfach, sich bewusst zu sein, dass alles, was wir bei Facebook posten, dann eben bei Facebook ist. Klingt nach einer völlig offensichtlichen Schlussfolgerung. Ist es aber offensichtlich nicht, wenn es die Tatsache, dass jemand sie gezogen hat, sogar in die Nachrichten schafft.
Die Lösung ist aber ganz sicher nicht, jetzt schneeballartige Massenanfragen an Facebook nach Herausgabe der Daten zu senden, wie es manche Blogs und Seiten vorschlagen. Wie ein Leser des eben verlinkten Beitrages in den Kommentaren ganz richtig sagt:
Ist euch eigentlich klar das ihr mit diesen Massen-Aufrufen auch dem Dienst, den Ihr Alle übrigens freiwillig nutzt, Schaden zufügt? Der zeitliche und personelle Aufwand ist bei einigen Anfragen normal, bei einer Schneeball-Anfrage aber für kein Unternehmen zeitnah und sinnvoll zu bewältigen. Davon mal ab gehe ich davon aus, das hier vielleicht nur 1/6tel der Leute WIRKLICH Interesse haben, welche Daten gespeichert werden, die Anderen laufen einfach als Lemminge hinterher und finden es toll, schauen sich die Daten aber sowieso nie an. […]
(sic)
Also: wenn etwas wirklich privat ist, dann genügt es nicht, den entsprechenden Post bei Facebook auf “privat” zu stellen. Dann sollte man es eben einfach nicht posten, in drei Teufels Namen! Der ganze Sinn eines sozialen Netzwerkes wie Facebook besteht darin, Informationen mehr oder weniger öffentlich verfügbar zu machen. Wen die Vorstellung, jemand anderes könnte sehen, auf welcher Party er gestern war oder was sein Lieblingsfilm ist, oder mit wem er gerade zusammen ist (Gendering bei Bedarf einfügen), so sehr erschreckt, der ist auf derartigen Plattformen einfach mal fehl am Platze.
Alice Schwarzer über den Fall Kachelmann:
Wenn dieses Verfahren aus Mangel an Beweisen eingestellt würde, wäre das ein Schlag ins Gesicht für den Kampf gegen sexuelle Gewalt.
Mit Verlaub, Frau Schwarzer: Wenn dieses Verfahren trotz Mangels an Beweisen fortgesetzt würde, wäre das ein Schlag ins Gesicht für das deutsche Rechtssystem!
Sehr schöner Text, gerade gelesen auf witze.net (ist wahrscheinlich schon alt, aber vielleicht kennt’s ja noch wer nicht):
Bei einer Computermesse (ComDex) hat Bill Gates die Computer Industrie mit der Auto Industrie verglichen und das folgende Statement abgegeben:
“Wenn General Motors (GM) mit der Technologie so mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25-Dollar-Autos fahren, die 1000 Meilen / Gallone Sprit fahren würden.”
Als Antwort darauf veröffentlichte General Motors (Mr.Welch persönlich) eine Presse-Erklärung mit folgendem Inhalt:
Wenn GM eine Technologie wie MS entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:
Anonym fragte: Was machen, wenn nichts mehr geht? Detlef D. Soost
Lieber Detlef, darauf gibt es mehrere Antworten.
Wenn du einmal ein Problem hast und nicht mehr weiter weisst…

Bei Radio Bob wird heute morgen — angesichts des internationalen Tages der Demokratie — über Stuttgart 21 geredet. Der hiesige Morgen-Moderator, Herr Ebert, benutzte dabei des Öfteren die Phrase (denn so wie er es benutzt ist es nichts weiter als das: eine Phrase) “gelebte Demokratie” im Zusammenhang mit den Protesten gegen das Projekt. Aber das ist — meiner bescheidenen Meinung nach — völlig falsch!